Meine Ziele für Friesdorf

Das will ich für Sie im Stadtrat für Friesdorf erreichen...

 

  • Mehr Betreuungsplätze - die Bodelschwingh-Schule ausbauen und eine weitere städtische Kita in Friesdorf einrichten.

    Wie soll das gehen? - Für die Bodelschwingh-Schule gibt es eine fertige Ausbauplanung, um für alle Schüler*innen OGS-Plätze anbieten zu können. Leider wurde in den vergangnen Jahren versäumt, Finanzmittel für den Ausbau bereitzustellen. Ich will mich dafür einsetzen, dass die notwendigen Gelder in der kommenden Haushaltsberatung zur Verfügung gestellt werden. Dann kann der Ausbau zügig beginnen.

    Friesdorf benötig dringend noch eine weitere Kita. Den bisherigen Plan, diese auf der Wiese vor dem Sportplatz zu bauen, lehne ich ab. Stattdessen schlage ich vor, einen anderen Platz zu suchen. Aus meiner Sicht wäre der Bau einer Kita auf den nicht mehr benötigten Erweiterungsflächen des Südfriedhofs oder der freigehaltenen Flächen für die Südtangente möglich.

 

  • Die Öffis verbessern - mit einem Bus zum UN-Campus, einer höheren Taktung von 612 & 614 und der Verlängerung der Straßenbahn bis Friesdorf.

    Wie soll das gehen? - Durch eine Umlegung der Linie 630 könnte eine direkte Verbindung zum UN-Campus und sogar zur Uniklink über Friesdorf entstehen. Einen entsprechenden Prüfauftrag an die Verwaltung habe ich im Planungsausschuss schon erreichen können. Um eine ausreichende Taktung zu erzielen, muss aber ein neuer Bus angeschafft werden. Dieser kann bis zu 90% vom Land gefördert.

    Um eine höhere Taktung von 612 & 614 zu erreichen, würde es schon ausreichen, dass die 614 grundsätzlich alle 20 Minuten bis Friesdorf fährt. Dadurch gäbe es dann durchgehend einen 10 Minuten-Takt, da beide Linien parallel fahren. Weitere Busse müssen nicht angeschafft werden, da die zusätzlichen Fahrten die Nebenverkehrzeiten betreffen. Die zusätzlichen Betriebskosten müssen aus der ÖPNV-Pauschale des Landes oder dem städtischen Haushalt finanziert werden.

    Die Verlängerung der Straßenbahn bis Friesdorf wird schon seit Jahrzenten vorgeschlagen. Leider ist das Projekt wieder in den Schubladen der Planer verschwunden. Ich möchte es wieder aufleben lassen und die Verwaltung mit der Fortführung der Planung beauftragen. Wenn das Projekt wirtschaflich ist, dann kann der Ausbau der Straßenbahn mit bis zu 90% vom Land gefördert werden. Eine Umsetzung wäre aber erst in der darauffolgenden Wahlperiode möglich, da noch viele Vorarbeiten und eine breite Bürgerbeteiligung nötig sind.

 

  • Barrierefreie Haltestellen und mehr Platz für Kinderwagen und Rollatoren auf den Bürgersteigen schaffen.

    Wie soll das gehen? - In den vergangenen Jahren wurden bereits viele Bushaltestellen und Straßenkreuzungen in Bonn barrierefrei umgebaut. Leider wurde Friesdorf dabei nicht richtig berücksichtigt. Das will ich ändern. Der Umbau einer Haltestelle wird übrigens mit bis zu 90% der Kosten vom Land gefördert.

    Nach und nach möchte ich im Dialog mit den Anwohner*innen das Parken auf den Gehwegen an Engstellen abschaffen. Ich finde, dass Autos auf Gehwegen nix zu suchen haben.

 

  • Eine Verkehrsberuhigung am Klufterplatz - damit Fußgänger die Kreuzung sicher überqueren können.

    Wie soll das gehen? - Autos aber auch Fahrräder fahren viel zu schnell in die Kreuzung am Kufterplatz ein. Ausserdem ist die Querung sehr unübersichtlich und gerade für Kinder und Senioren sehr gefährlich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten diese Situation straßenbaulich zu verbessen. Zum Beispiel könnten die Bürgersteige verbreitert werden, wodurch eine Engstelle entsteht an der abgebremst werden muss, um den Gegenverkehr erst durchzulassen. Dadurch würde der Verkehr verlangsamt. Gleichzeitig würde der Weg für Fußgänger über den Zebrastreifen kürzer. Natürlich darf der Busverkehr nicht zu sehr behindert werden. Ich würde die Verwaltung gerne beauftragen, verschiedene Vorschläge zu erarbeiten und mit den Bürger*innen zu diskutieren.

 

  • Ein Park für Friesdorf - die Wiese beim Sportplatz aufwerten, statt wie geplant bebauen.

    Wie soll das gehen? - Ich will die Wiese mitten in Friesdorf erhalten und nicht mit einer Kita oder sonstwie bebauen. Stattdessen will ich sie zu einem Park aufwerten mit ordentlichen Wegen, Beleuchtung und Bänken. Wie der Park genau aussehen soll, möchte ich gerne mit den Friesdorfern in einem offenen Bürgerbeteiligungsprozess erarbeiten. Auch für solche Projekte gibt es Fördermittel des Landes NRW.

 

  • Ein Bürger- und Vereinszentrum für Friesdorf - die Räume der Sparkasse, die zum Jahresende schließt, umwandeln.

    Wie soll das gehen? - Unser Vereinsleben in Friesdorf ist sehr ausgeprägt. Leider fehlt es vielen Vereinen an Räumen zum Treffen. Gleichzeitig schließt die Filiale der Sparkasse zum Jahresende. Das Gebäude gehört der Sparkasse KölnBonn, die wiederum zum Teil der Stadt Bonn gehört. Bisher ist über einen Verkauf oder andere Nutzung des Gebäudes durch die Sparkasse noch nicht entschieden worden. Ich möchte, dass die Räume der Filiale den Friesdorfer*innen zukünftig für ein Vereins- und Bürgerzentrum zur Verfügung gestellt werden. Dazu könnte die Sparkasse das Gebäude an eine ihrer gemeinützigen Stiftungen übertragen, die es dann als Stiftungsvermögen erhält. Dann könnten die Räume von Vereinen angemietet werden. Für den Umbau wäre ein einmaliger Investitionskostenzuschuss der Stadt notwendig.

 

  • Ein Friesdorf für Jung und Alt - das AWO-Nachbarschaftszentrum und die Jugendverbände besser fördern.

    Wie soll das gehen? - Das AWO-Nachbarschaftszentrum wird von der Stadt Bonn gefördert, hat aber keinen langfristigen Fördervertrag. Über die Förderung wird jährlich erneut entschieden. So ist eine kontinierliche Arbeit schwerlich möglich. Ich möchte eine Verlängerung des Förderintervalls erreichen.

    Die finanzielle Förderung der Jugenverbände in Bonn ist zu gering und die Antragsverfahren, um eine Förderung zu bekommen, sind sehr kompliziert. Gleichzeitig hat die Verwaltung in den letzten zwei Jahren rund 400.000 Euro, der durch die Politik bereitgestellten Fördermittel für Jugendarbeit, nicht ausgegeben. Ich will, dass das Geld bei den Jugendverbänden ankommt und nicht im Haushalt versickert. Die Verfahren müssen vereinfacht und die Fördersätze erhöht werden.

 

  • Die Sanierung von Freibad und Servatiushalle auf den Weg bringen - damit uns unser „Friesi“ noch lange erhalten bleibt.

    Wie soll das gehen? - Das Friesi und die Servatiushalle sind sehr in die Jahre gekommen ist. Beide müssen dringend saniert und modernisiert werden. Das geht aber nur zusammen, weil beide einen Gebäudekomplex mit vielen gemeinsamen Versorgungsleitungen bilden. Momentan ist für eine Sanierung aber keine Zeit, denn das Friesi wird als Schwimmbad im ganzen Jahr benötigt. Sobald das neue Kurfürstenbad gebaut ist, wäre aber die Gelegenheit da, die Sanierung in Angriff zu nehmen. Damit diese dann aber zügig beginnen kann und dafür auch Fördergelder bei Bund und Land beantragt werden können, müssen die Planungen jetzt auf den Weg gebracht werden. Hierzu möchte ich der Verwaltung den entsprechenden Auftrag erteilen.